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Prestige [pʁɛs.ˈtiːʒ] bezeichnet den Ruf (Leumund) einer Person, einer Sache (z. B. eines Gegenstandes, eines Ortes oder einer Institution), oder einer Gruppe von Personen oder von Sachen in der Öffentlichkeit eines bestimmten kulturellen Umfeldes. Der Begriff Prestige ist eng mit dem Begriff Status verbunden. Das Wort ist eine Übernahme des französischen Wortes prestige (Ansehen bzw. Geltung) und rührt aus dem Lateinischen her (praestigium, Vorzeichen, sowie praestigiae mit der Bedeutung Gaukelei, Blendwerk).

Das Prestige eines Akteurs zählt zu den so genannten kulturellen Ressourcen. Ein sozialer Akteur kann sein Prestige durch bestimmte Aktionen erhöhen oder verlieren. Durch die Erhöhung seines Prestiges hat er die Möglichkeit, seinen Status zu beeinflussen, was ihm wiederum ermöglicht, an Macht zu gewinnen.

(Herzlichen Dank an Wikipedia)

Idee

Die Neue Dringlichkeit, ein paradoxes Zürcher Kollektiv kuratiert vom 1. Mai bis zum 15. Juni die Südbühne der Gessnerallee Zürich unter dem Motto und mit dem Titel „Let’s talk about money, honey“. Die Südbühne soll zu einem offenen Raum werden, der sich mit dem Tabuthema „Geld“ auf unterschiedliche Art und Weise befasst. Die Mitglieder der Neuen Dringlichkeit legen nicht nur ihre persönlichen Finanzen offen, sondern auch jeglicher Weg, den das Kurationsgeld von 20.000 Chf macht, kann nachvollzogen werden. Dabei wird schnell deutlich, dass es so etwas wie Gerechtigkeit nicht einmal bei der Geldverteilung durch ein linksorientiertes Kollektiv wie die Neue Dringlichkeit gibt. Manche Gruppen bekommen knapp die Fahrtkosten, andere bekommen noch Verbrauchsrequisiten gestellt, Gruppen aus Zürich bekommen unter Umständen gar nichts. Gar nichts – ausser dem PRESTIGE in der Gessnerallee zu spielen. Das hat die Neue Dringlichkeit auf die Idee gebracht dafür eine Währung einzuführen.

Regeln

Die Währung, die während der Kurationszeit in Umlauf kommt, heisst PRESTIGE. Im Folgenden wird die Währung nach Zahlen mit PR abgekürzt. Die Währung existiert nur virtuell. Es gibt keine Geldscheine und Prestige hat keinen direkten Gegenwert. Man kann am Kiosk vor der Südbühne ein Prestige-Konto eröffnen, auf dem genau festgehalten wird, wie viel Geld man gerade besitzt. Da die Neue Dringlichkeit für das Prinzip der Transparenz plädiert, wird jeglicher Kontostand auf einem Blog veröffentlicht. Man muss das Konto selbstverständlich nicht unter seinem bürgerlichen Namen anlegen.

Zahlen

Wenn man sein Konto am ersten Mai eröffnet bekommt man ein Startguthaben von 500 PRESTIGE (einmalige Occasion). Am 2. Mai bekommt man 450PR und mit jedem ablaufenden Kurationstag 10 Prestige weniger. Der PRESTIGE-Blog ist mit dem money-honey-Blog verknüpft und man kann jederzeit seinen Kontostand einsehen, wenn man Internet zur Verfügung hat. Mit jeder Gessnerallee-Veranstaltung, die man besucht, bekommt man mehr PRESTIGE. Die Let’s talk about money, honey-Verantaltungen geben weniger PRESTIGE, (250PR) als die Veranstaltungen in der Halle, für die man bezahlen muss (500PR) . Jeder, der einen Beitrag bei unserem Festival zeigt, bekommt Prestige. Die Kollektive bekommen pro Person 3000 PRESTIGE. Sobald jemand Prestige dazubekommt, erscheint es sofort auf dem PRESTIGE-Blog.

Ab einem Vermögen von 1000 PRESTIGE, bekommt man ein Foto zu seinem Namen auf dem Blog. Ab einem PRESTIGE-Vermögen von 10.000 kann man in der Südbühne auf einem Kissen sitzen, auf dem sein Name steht. Um PRESTIGE zu verdienen, kann man sich in der PRESTIGE-Bank (im Kiosk oder Ablegerstationen z.B. Im Schauspielhaus) Aktionskarten besorgen, mit denen man sich mehr PRESTIGE verdienen kann.

Wo führt das hin?

Dies sind erste Spielregeln in dem PRESTIGE-Roulette. Während der 1 1/2 monatigen Kurationszeit wird dieses Konzept stetig weiterentwickelt und neue Aktionen und Möglichkeiten PRESTIGE-Millionär zu werden veröffentlicht.

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