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Weitere Termine: 13. / 14. / 15. / 20. / 21. /22. / 27. / 28. Februar

Immer donnerstags, freitags, samstags um 20 Uhr im „Institut für theatrale Zukunkftsforschung (ITZ), Bursagasse 16, Tübingen. Karten hier erhältlich.

Nach einem Jahr steht die „Neue Dringlichkeit“ wieder in der Tür und sagt „Tübingen, die Zeit mit dir war wunderschön, aber ich habe viel nachgedacht und… deine Vergangenheit macht mir zu schaffen. Wir müssen reden. Über Schädelsammlungen, über Freibadverbote und… naja… über völkisches Liedgut.“ Ausgehend von lokalen Geschichten und zusammen mit Menschen vor Ort, fragt das Kollektiv in seinem zweiten Projekt in Tübingen: Inwiefern waren die Künste und Wissenschaften am ideologischen Überbau des sogenannten “Dritten Reichs” beteiligt? Inwiefern wurden sie vereinnahmt? Wie schreibt sich dieses Gedankengut bis ins Heute fort? Und wie klingen Silcher-Lieder für heutige Ohren?

Hier der Trailer von „Der Widerspruch – Ein Volkslied“ am Institut für theatrale Zukunftsforschung (ITZ) am Zimmertheater Tübingen.

„Die Konfrontation ist programmatisch: mit den Verbrechen des NS-Regimes auf der einen Seite, mit der Sentimentalität, die dem Silcher-Bild anhaftet, auf der anderen Seite. Unter dieser Oberfläche betreibt die Neue Dringlichkeit eine durchdachte Aufklärung über Strategien der Vereinnahmung. (…) Spät an diesem Abend, der tief einschneidet in das historische Selbstverständnis Tübingens, wird im Zimmertheater wieder gesungen – Silcherlieder, überschrieben mit neuem Text. (…) Und wer danach auf die Straße tritt, der geht an der Tafel nahebei, die daran erinnert, dass in diesem Haus der Tübinger Kriegsverbrecher Theodor Dannecker geboren wurde (…), ein Massenmörder, vielleicht nicht mehr einfach nur vorbei.“ Reutlinger General-Anzeiger, Thomas Morawitzky

Mit: Liliane Koch, Christopher Kriese, Nele Solf Von: Liliane Koch, Christopher Kriese, Timo Krstin, Sandra Lang, Ronja Rinderknecht, Lisa Schröter, Nele Solf und Einwohner*innen und Expert*innen der Stadt Tübingen

Chor: Tom Besenfelder, Martina Burkhardt, Gabriela Czimer, Sophie Eckhardt, Astrid Edel, Henrike Fromm, Rainer Ilg, Michael Kaschek, Valeska Lembke, Caroline Muschalek, Thomas Pfister, Anke Rüdinger, Birgit Schaupp, Werner Schnaidt, Johanna Schlögl, Bert Sölzer, Georg Ludwig Verhoeven, Benedikt Wilde, Mara Ziegler

In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Tübingen 
In Koproduktion mit der Gessnerallee Zürich 
Gefördert von Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung

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